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Griechenland-Krise: Gerüchte um Papandreou-Rücktritt beflügeln den Dax
Die Spekulationen über die Zukunft Griechenlands in der EU haben den Dax auf eine Berg- und Talfahrt geschickt. Laut Händlern profitierte der Aktienmarkt von Spekulationen über einen Rücktritt des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou, nachdem die Ankündigung eingefrorener EU-Hilfen zum Auftakt noch sehr deutlich die Kurse belastet hatte.
Der Leitindex stieg zur Mittagszeit um 1,55 Prozent auf 6058 Punkte und kehrte so wieder über die psychologische wichtige Marke von 6000 Punkten zurück. Zum Auftakt war er noch bis auf 5832 Punkte abgerutscht. Der MDax legte 1,70 Prozent auf 9006 Punkte zu und der TecDax gewann 1,55 Prozent auf 694 Punkte.
Ein möglicher Rücktritt des griechischen Ministerpräsidenten schüre die Hoffnung, dass damit das gefürchtete Referendum zu den Reformplänen Geschichte sein könnte. Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank sah einen kurzfristigen Entspannungseffekt: „Damit wäre die Gefahr einer schnellen Pleite womöglich erst einmal vom Tisch.“ Allerdings habe dies längerfristig zur Folge, dass es weiter keine konkrete Lösung für die Probleme gebe. Halver: „Das Referendum wäre eine klare Aussage für oder gegen den EU-Verbleib gewesen.“
Machtwort von Merkel und Sarkozy wirkt
„Viele Anleger sind auch einfach erleichtert, dass Merkel und Sarkozy endlich mal ein Machtwort gesprochen haben“, sagte ein Händler. Bei einem Krisentreffen vor dem G-20-Gipfel in Cannes hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy den Druck auf Griechenland erhöht und erklärt, das Land erhalte vorerst keine weiteren Hilfen aus dem internationalen Rettungspaket . Allerdings könnte die Stimmung auch rasch wieder kippen, warnte ein Händler: „Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt, das beschreibt derzeit den Markt noch am treffendsten.“
Die zunächst sehr schwachen Bankenwerte drehten mit dem Markt ins Plus. Titel der Deutschen Bank und der Commerzbank lagen zuletzt mit 1,80 und 2,65 Prozent im Plus. MAN-Titel sprangen an der Dax-Spitze um 6,95 Prozent auf 67,44 Euro hoch.
Anleger warten auf EZB-Entscheid
Mit Spannung warteten die Anleger auch auf die Zinsentscheidung der EZB unter ihrem neuen Präsidenten Mario Draghi und die anschließende erste Pressekonferenz des neuen Notenbankchefs. Überwiegend erwarten Analysten keine Zinssenkung, angesichts der Unsicherheit über Griechenland schließen Experten dies aber auch nicht mehr ganz aus. Viele Börsianer setzten zudem nach eigenen Worten auch darauf, dass Draghi sich zu den Staatsanleihenkäufen der Zentralbank äußert. Nach der Veröffentlichung von Bilanzdaten stand auch eine Reihe von Unternehmen im Fokus: Positiv nahmen die Börsianer die Zahlen von BMW und HeidelbergCement auf, die Aktien legten 4,6 und 3,6 Prozent zu. Metro , die ebenfalls ihre Bilanz veröffentlichten, stiegen um 5,5 Prozent. „Da gibt es bezüglich eines Bieterstreits um Kaufhof aber auch viel Phantasie“, sagte ein Händler.
MAN -Aktien zogen um 7,3 Prozent an, was Händler wie am Vortag auf Spekulationen um eine mögliche Aufstockung der Anteile des Großaktionärs VW zurückführten. Im MDax fielen die Aktien von Rheinmetall um 2,6 Prozent. Der Rüstungs- und Autozuliefererkonzern hatte enttäuschende Zahlen vorgelegt und seine Jahresprognose gesenkt.
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| Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: Figulin (03.11.2011)
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