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+++ Live-Ticker +++: Deutscher Aktienmarkt dreht unerwartet ins Plus
10.01 Uhr: Aktienmarkt zeigt sich erholt
Angeführt von deutlich erholten Finanztiteln dreht der schwach gestartete Dax ins Plus. Der Leitindex steigt um 0,57 Prozent auf 6271 Punkte, nachdem er in den ersten Minuten am Rande des Tagestiefs mit minus 1,06 Prozent gestartet ist. Der MDax gibt 0,24 Prozent auf 9113 Punkte nach. Der TecDax kann seine Richtung dagegen ebenfalls ändern und steigt um 0,43 Prozent auf 720 Punkte.
09.45 Uhr: Weltuntergang an Börse tritt nicht ein
„Am Derivatemarkt ist der Weltuntergang heute nicht eingetreten“, sagt Händler Norbert Paul von der Euwax. Anleger, die am Freitag auf steigende Kurse gesetzt hätten, zögen sich zwar zum Teil wieder zurück. „Aber das passiert ruhig und diszipliniert. Die befürchteten Panikverkäufe sind ausgeblieben.“ Nach zuletzt zehn Handelstagen mit Verlusten verbucht der EuroStoxx 50 zum Wochenauftakt ein Plus. Der europäische Leitindex steigt um 0,97 Prozent auf 2398,24 Punkte. Der Cac 40 in Paris macht 0,46 Prozent auf 3293,59 Punkte gut, der FTSE 100 in London verliert dagegen.
09.36 Uhr: Moody's behält Bestnote für USA bei
Nach der Herunterstufung der US-Bonitätsnote durch die Ratingagentur Standard & Poor’s steigen die Kosten für Kreditausfallversicherungen für fünfjährige amerikanische Staatsanleihen um sechs Basispunkte auf 63 Basispunkte. Die Konkurrenzagentur Moody’s warnt vor einer Herabstufung des Landes vor dem Jahr 2013, bewertet die Kreditwürdigkeit aber weiter mit der Bestnote AAA.
09.24 Uhr: Keine Panik unter Dax-Anlegern
Am ersten Handelstag nach der Herabstufung der USA kommt der deutsche Aktienmarkt nicht zur Ruhe. Kurz nach Handelsstart gibt der Dax weitere 0,28 Prozent auf 6219 Punkte ab. Die befürchtete Panik bleibt aber aus. Seit Einführung des Dax am 1. Juli 1988 hat der Aktienindex der 30 größten deutschen Unternehmen einige Kurseinbrüche erlebt... 16. Oktober 1989: 14,7 Prozent (201 Punkte) 19. August 1991: 10,4 Prozent (155 Punkte) 11. September 2001: 9,2 Prozent (397 Punkte) 28. Oktober 1997: 8,7 (311,9 Punkte) 21. Januar 2008: 7,7 Prozent (524 Punkte) 6. Oktober 2008: 7,6 Prozent (410 Punkte) 6. November 2008: 7,3 Prozent (353 Punkte) 2. Oktober 1998: 6,7 Prozent (264 Punkte) 24. März. 2003: 6,5 Prozent (167 Punkte) 21. August 1998: 6,3 Prozent (325 Punkte) 10. September 1998: 6,2 Prozent (294 Punkte) 1. Dezember 2008: 6,2 Prozent (275 Punkte) 3. September 2002: 6,2 Prozent (210 Punkte) 5. August 2002: 6,0 Prozent (200 Punkte) 29. Oktober 2002: 5,9 Prozent (176 Punkte) 6. August 1990: 5,7 Prozent (100 Punkte)
Quelle: Deutsche Börse AG/dapd
Auch die europäischen Börsen eröffnen nur leicht im Minus. Der FTSE-100 in London fällt um 1,2 Prozent, der CAC-40 in Paris büßt 0,7 Prozent ein. In Mailand gehen die im FTSE Mib notierten Aktien um gerade einmal 0,1 Prozent zurück. In Madrid legt der IBEX-35 in den ersten Handelsminuten sogar 0,6 Prozent zu.
09.14 Uhr: Zinsen auf Anleihen aus Italien und Spanien sinken
Die Zinsen auf spanische und italienische Staatsanleihen fallen zu Handelsbeginn. Der Zinssatz auf italienische Schuldverschreibungen mit einer zehnjährigen Laufzeit sinkt um 0,58 Prozentpunkte auf 5,58 Prozent. Die Zinsen auf Anleihen aus Spanien fallen um 0,68 Prozentpunkte auf 5,58 Prozent.
09.07 Uhr: Dax mit Verlusten zu Handelsbeginn
Der deutsche Aktienmarkt startet mit Verlusten in den ersten Handelstag der neuen Woche. Zur Eröffnung geht der deutsche Leitindex um 62,47 Punkte auf 6173,69 Zähler nach unten. Der EuroStoxx50 gibt 1,2 Prozent nach. „Mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA hat die Diskussion über die Schuldenkrise eine ganz neue Qualität gewonnen“, sagt ein Börsianer. Damit seien die Erholungschancen für die Aktienmärkte vorerst zerstört.
08.35 Uhr: Asiatische Börsen tief im Minus
Trotz aller internationaler Bemühungen um eine Beruhigung der Finanzmärkte setzt sich die Talfahrt an den Börsen fort: In Asien brechen die Aktienmärkte zwischen zwei und fast fünf Prozent ein, die Vorzeichen für Europa und die USA sind ebenfalls negativ. „Der Ausverkauf ist noch nicht vorbei“, sagt Toshio Sumitani, Stratege von Tokai Tokio.
Investoren flüchten trotz des außergewöhnlichen Bekenntnisses der G 7 zur Marktstabilisierung in als sicher geltende Anlagen wie Gold oder dem Schweizer Franken. Nach dem neuerlichen Einbruch in Asien wird auch in Frankfurt, Paris und London sowie an der Wall Street mit deutlichen Abschlägen zu Handelsbeginn gerechnet.
In Tokio schließt der Nikkei-Index mit einem Minus von 2,18 Prozent bei 9097,56 Punkten. Damit hat der japanische Leitindex alleine seit dem Handelsschluss am vergangenen Donnerstag knapp sechs Prozent eingebüßt. An anderen Börsen in der asiatisch-pazifischen Region zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Hang-Seng-Index in Hongkong liegt mit rund dreieinhalb Prozent im Minus. Der Index in Südkorea bricht zeitweise sogar um sieben Prozent ein, notiert im Verlauf noch knapp vier Prozent schwächer. In Taiwan geben die Kurse ebenfalls um fast vier Prozent nach. Der NZX 50 in Wellington (Neuseeland) und der australische ASX200 in Sydney schließen beide 2,8 Prozent unter dem Schlusskurs von Freitag. In Sydney erreicht der ASX200-Index den tiefsten Stand seit zwei Jahren, Neuseeland rutscht auf ein Elf-Monats-Tief. Neben der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA ziehen nach Einschätzung von Händlern vor allem Sorgen über die Schuldenkrise in Europa die Kurse in den Keller.
08.25 Uhr: Unterstützung der G 20
Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer werden nach Angaben Südkoreas die Finanzmärkte unterstützen. Man werde dafür alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, heißt in einer Erklärung der G-20-Staaten, die von Südkorea verbreitet wird. Man bleibe in den kommenden Wochen in engem Kontakt und werde gegebenenfalls zusammenarbeiten. Demnach soll auch ein starkes Wirtschaftswachstum gefördert werden.
08.24 Uhr: Dollar hält sich stabil
Der US-Dollar hält sich trotz der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA zum Euro relativ stabil. Die europäische Gemeinschaftswährung wird im frühen Handel in Frankfurt mit 1,4326 US-Dollar gehandelt. Die Wirkungen des Verlustes der Topbonität der USA dürften nach Einschätzung der Commerzbank nicht so stark ausfallen wie von vielen befürchtet. Schließlich habe S&P bereits bekannte Fakten verarbeitet und der Schritt sei an den Märkten schon erwartet worden. Die EZB hat zudem signalisiert, italienische und spanische Anleihen zu kaufen. Dies dürfte laut Commerzbank die Glaubwürdigkeit der Notenbank belasten. Dies sollte auch auf den Eurokurs drücken.
08.13 Uhr: FDP-Finanzexperte plädiert für Sondersitzung
FDP-Finanzexperte Frank Schäffler spricht sich angesichts der internationalen finanzpolitischen Krise für eine Sondersitzung des Bundestages aus. Die Schulden-Problematik in Europa werde sich weiter zuspitzen, sagt Schäffler im Deutschlandfunk, der sich sehr besorgt über die derzeitige Entwicklung an den Finanzmärkten äußerte.
Deshalb müsse das Parlament noch in der Sommerpause zusammenkommen und dürfe nicht bis September warten, um über die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms zu beraten. Schäffler kritisiert zugleich die Europäische Zentralbank. Sie habe die Krise durch billige Zinspolitik mitverursacht und müsse zu einer stabilen Geldpolitik zurückkehren.
08.09 Uhr: SoFFin hält deutsche Banken für krisensicher
Die deutschen Banken sind gegen eine neue Krise nach Ansicht des Chefs des Bankenrettungsfonds SoFFin grundsätzlich gut gerüstet. „Es gibt keinen Anlass zur Sorge mit Blick auf konkrete Einzelfälle der heimischen Finanzindustrie“, sagt Christopher Pleister dem „Handelsblatt“. Sollte die Schuldenkrise allerdings zu neuen schweren Verwerfungen an den Finanzmärkten führen, sei der SoFFin in der Lage, Banken zu retten.
07.21 Uhr: Experten rechnen mit Dax-Kursrutsch
Die Herabstufung der Bonität der USA wird dem Dax nach Einschätzung von Börsianern den neunten Tagesverlust in Folge bescheren. Einige gehen sogar davon aus, dass er zur Eröffnung unter sein bisheriges Jahrestief von 6152,62 Zählern fällt. Am Freitag hatte er 2,8 Prozent tiefer bei 6236,16 Punkten geschlossen.
In Tokio gibt der Nikkei-Index um 2,2 Prozent auf 9092 Zähler nach. Der chinesische Shanghai Composite fällt um 3,9 Prozent auf 2523 Punkte.
07.01 Uhr: In Asien fällt der Ölpreis
Im Zuge der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA fällt der Ölpreis auf unter 84 Dollar. Ein Barrel kostet in Singapur 83,61 Dollar, das bedeutet ein Minus von 3,27 Dollar. Bereits in den vergangenen Tagen war der Ölpreis gefallen. Grund war die Sorge vor einer Verlangsamung des Wachstums der Weltwirtschaft und damit nach einer geringeren Nachfrage nach Öl.
06.58 Uhr: Asiatische Börsen weiten ihre Verluste aus
Die Aktienmärkte in Asien weiten ihre Verluste im Handelsverlauf deutlich aus.
In Tokio geben der Nikkei-Index ebenso wie der breiter gefasste Topix im späten Geschäft um jeweils mehr als zwei Prozent nach. An den anderen asiatischen Börsen gibt es zum Teil noch deutlich kräftigere Verluste: Die Aktienmärkte in Südkorea sowie Taiwan geben um jeweils mehr als vier Prozent nach.
06.16 Uhr: Goldpreis erklimmt neues Hoch
Der Goldpreis klettert in Asien auf ein neues Rekordhoch. Das als sichere Anlage geltende Edelmetall verteuert sich in Fernost auf rund 1700 Dollar je Feinunze. Die Investoren reagieren damit auf die zusätzliche Verunsicherung am Markt, nach der Herabstuftung der Kreditwürdigkeit der USA. „Das ist eine neue Situation und der Markt ist deswegen nervös“, sagt Experte Jonathan Barratt von Commodity Broking Services.
06.13 Uhr: Angst an den Finanzmärkten breitet sich aus
Der Hongkonger Hang-Seng-Index stürzt um vier Prozent auf 20.109,49 Zähler. Der Kospi-Index in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul fällt um 3,3 Prozent auf 1.879,93. Der Nikkei in Tokio hat zur Mittagszeit bereits 1,3 Prozent verloren und liegt bei 9.178,03 Punkten.
In Australien fällt der wichtigste Index S&P/ASX 200 um 1,8 Prozent auf 4.030,80 Punkte. In Singapur verzeichnet die Börse mit einem Minus von 3,7 Prozent ebenfalls einen deutlichen Verlust. Der Markt in Taiwan rutscht um 2,6 Prozent ab, der chinesische Shanghai Composite büßt drei Prozent ein. „Die Herabstufung in den vergangenen Woche hat die augenscheinliche Angst in den Finanzmärkten bestärkt“, sagt David Cohen von Action Economics in Singapur.
„Es gibt aber keinen Grund, eine weitere weltweite Finanzkrise zu befürchten, so lange die Leute sich nur schnell genug wieder beruhigen“, sagt er mit Blick auf die nervös gewordenen Investoren.
05.45 Uhr: China und Hongkong weiter auf Talfahrt
Nach einem Minus von ein bis zwei Prozent zum Auftakt geht es mit den Kursen weiter nach unten. In Hongkong fällt der Hang-Seng-Index im Vormittagshandel um fast vier Prozent. Die chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzhen, die zunächst nur mit einem Minus von rund einem Prozent eröffnet hatten, müssen ebenfalls schwere Verluste von drei bis vier Prozent hinnehmen.
05.25 Uhr: Singapurer Börse minus zwei Prozent
Auch die Singapurer Börse startet nach den Einbrüchen in Neuseeland, Australien und Japan mit heftigen Abschlägen. Der Straits Times Index verliert in den ersten Handelsminuten rund 2,1 Prozent auf 2932 Punkte. Thailand startet mit 1,8 Prozent im Minus, Malaysia mit 1,5 Prozent. An den früher eröffneten Börsen in Neuseeland und Australien stabilisiert sich die Lage und die Verluste werden verringert.
In Sydney erholt sich der S&P/ASX200-Index nach ersten Verlusten und liegt am Mittag (Ortszeit) 0,8 Prozent unter dem Schlusskurs von Freitag. Der NZX in Neuseeland macht auch Boden gut, liegt aber mittags noch rund 2,2 Prozent im Minus.
05.15 Uhr: Sorge um US-Wirtschaft schürt Nervosität
Die Herabstufung der US-Bonität schürt die Nervosität am Markt. „Die Herabstufung der USA war zwar erwartet worden, aber der Zeitpunkt war überraschend“, sagt Fondsmanager Robert da Silva von Principal Global Investors. In den nächsten zwei bis drei Tagen sei mit einem volatilen Handel zu rechnen, bis der Markt die Nachricht verarbeitet habe.
05.08 Uhr: Fallende Kurse auch in China und Hongkong
Die chinesische Leitindex in Shanghai büßt 2,4 Prozent ein. Der Markt in Hongkong fällt um mehr als drei Prozent. Die südkoreanische Börse in Seoul rutscht 2,7 Prozent ab.
05.03 Uhr: Asien-Börsen setzen Talfahrt trotz G-7-Zusagen fort
Die Furcht vor einer Rezession in den USA und eine Ausbreitung der europäischen Schuldenkrise steckt den Anlegern noch immer in den Knochen. Auch die Zusage der G 7, alles nötige für eine Stabilisierung der Märkte zu tun, kann die Abschläge nicht verhindern.
Experten zufolge könnte damit aber die Verunsicherung am Markt etwas schwinden. „Die G 7 haben gewissermaßen eine Grenze gezogen, um eine Ausbreitung der Schuldenkrise einzudämmen“, sagt Analyst Christian Cooper von Jefferies & Co. An der Tokioter Börse verliert der Nikkei-Index deutlich.
04.45 Uhr: Verluste an Börsen in Tokio und Hongkong
Der Nikkei-Index für 225 führenden Werte notiert zur Handelsmitte ein Minus von 121,85 Punkten oder 1,21 Prozent beim Zwischenstand von 9178,03 Punkten.
Der breit gefasste Topix gibt bis dahin um 13,29 Punkte oder 1,66 Prozent auf 787,67 Zähler nach. Der Dollar wird im frühen Geschäft leichter mit 78,04-06 Yen gehandelt, nach 78,53-55 Yen am späten Freitag. Der Euro notiert zum Yen stärker mit 111,94-112,00 Yen nach 111,18-22 Yen am Freitag. Zum Dollar liegt er fester bei 1,4343-4346 Dollar nach 1,4158-4160 Dollar am späten Freitag.
Der Hongkonger Hang-Seng-Index fällt um 2,6 Prozent auf 20.409,01 Zähler. Der Kospi-Index in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul verliert 1,6 Prozent auf 1.913,58. Größere Verluste werden offenbar durch eine Ankündigung der G-7-Staaten in Grenzen gehalten.
04.00 Uhr: EZB gibt dem Euro in Fernost Auftrieb
Der Euro legt im frühen Handel in Fernost zu. Dabei profitiert er von Signalen der Europäischen Zentralbank (EZB), zur Eindämmung der Schuldenkrise italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen.
Der Euro legt auf 1,4360 Dollar zu von 1,4280 im späten US-Handel. Zeitweise springt er auf über 1,44 Dollar. Zur japanischen Währung behauptet sich der Euro bei 112,15 Yen. Zum Schweizer Franken gibt sie zwar auf 1,0920 Franken nach, liegt aber deutlich über ihrem Rekordtief von 1,0719 Franken vom Freitag.
03.33 Uhr: IWF-Chefin begrüßt Ankündigungen von EZB und G 7
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, begrüßt die angekündigten Bemühungen der Europäischen Zentralbank und der sieben führenden Industriestaaten um Finanzstabilität . Diese Zusammenarbeit werde dazu beitragen, das Vertrauen an den Finanzmärkten zu erhalten und das globale Wirtschaftswachstum anzukurbeln, erklärt Lagarde in Washington.
Sie begrüße die Erklärungen der EZB, von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy sowie der G 7, gemeinsam alle notwendigen Schritte zu ergreifen, um Stabilität und Liquidität an den Finanzmärkten zu sichern.
02.55 Uhr: G-7-Finanzminister erörtern "Stabilisierungsmaßnahmen"
Die G-7-Finanzminister vereinbaren, in den kommenden Wochen weitere Stabilisierungsmaßnahmen zu erörtern. „Wir bleiben in den kommenden Wochen in engem Kontakt, werden entsprechend kooperieren und sind bereit zum Eingreifen, um Stabilität und Liquidität der Finanzmärkte zu sichern“, heißt es in einer er Erklärung. Die Finanzminister und Zentralbankchefs der G 7 seien sich einig, dass eine übermäßige Unbeständigkeit der Märkte die Weltwirtschaft gefährden könne. Zur G 7 gehören Japan und die USA, sowie Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich und Kanada.
02.33 Uhr Asiatische Börsen öffnen mit Verlusten
Die Börsen in Asien eröffnen mit deutlichen Verlusten. An der Tokioter Börse stürzt der Leitindex Nikkei-225 in den ersten zehn Handelsminuten um 1,29 Prozent ab. An der Börse in Seoul fallen die Aktienkurse um 1,4 Prozent auf den tiefsten Stand seit Mitte März. Die australischen Aktienkurse sinken um 1,8 Prozent.
02.26 Uhr: Australische Börse im Minus – Banges warten auf Tokio
An der Börse Sydney gehen die Kurse weiter in den Keller. Kurz nach Handelseröffnung sinken die Aktien um zunächst etwa 2 Prozent. Der australische Aktienindex ASX 200 büßt in der ersten Viertelstunde 88 Punkte auf 4016 Punkte, oder 2,1 Prozent, ein.
02.00 Uhr: G 7 wollen gegen Kursschwankungen vorgehen
Die sieben führenden Industriestaaten (G 7) einigen sich auf ein gemeinsames Vorgehen gegen extreme Kursschwankungen. Das sagt der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda nach einer Telefonkonferenz der G-7-Finanzminister und Notenbankchefs im japanischen Tokio. Dabei sei auch über die Schuldenkrise in der Euro-Zone beraten worden, berichtet Noda.
01.15 Uhr: Geithner wirft Ratingagentur Fehleinschätzung vor
Das US-Finanzministerium ist sich sicher: Ein Rechenfehler ist Schuld an der
Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten durch die
Ratingagentur Standard & Poor’s. Doch die verschlechterte
Bewertung von Topnote AAA auf AA+ ist nach Ansicht der US-Regierung einem
Fehler geschuldet, durch den zwei Billionen Dollar bei der Berechnung nicht
berücksichtigt wurden. Dieser Lapsus wecke Zweifel an der Glaubwürdigkeit
der Ratingagentur, heißt es im Finanzministerium in Washington.
Das sieht Standard & Poor’s freilich anders: Verantwortlich für die
Herabstufung sind demnach nicht nur bloße Zahlen, sondern auch die tiefen
Gräben zwischen Demokraten und Republikanern. Ein „grundlegender
mathematischer Fehler mit erheblicher Konsequenz“ – mit diesen Worten
beschreibt John Bellows vom US-Finanzministerium, wie Standard & Poor’s
zu dem Schluss kommen konnte, die Kreditwürdigkeit seines Landes
herabzustufen.
Bei der Berechnung der Schuldenentwicklung für die nächsten zehn Jahre habe
die Ratingagentur fälschlicherweise zwei unterschiedliche Zeitschienen
miteinander vermischt, schreibt er auf der Internetseite des Ministeriums.
Wäre dies nicht passiert, hätte Standard & Poor’s für das
nächste Jahrzehnt Ausgabenkürzungen von vier Billionen Dollar errechnen
können – so viel, wie die Agentur selbst verlangt hatte, um die nun erfolgte
Herabstufung zu vermeiden. AFP
Nach der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit wirft US-Finanzminister Timothy Geithner der Ratingagentur Standard & Poor’s eine „schreckliche Fehleinschätzung“ vor. S&P habe einen „verblüffenden Mangel an Kenntnissen in grundlegender US-Haushaltsmathematik“ an den Tag gelegt und sei zu „genau dem falschen Schluss gekommen“, sagt Geithner dem Fernsehsender NBC.
01.00 Uhr: New Yorker Aktienfutures unter Druck
An den New Yorker Börsen deutet sich nach der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit auch zu Wochenbeginn eine Fortsetzung der Talfahrt an. Die Futures der führenden Indizes eröffnen den außerbörslichen Handel mit deutlichen Abschlägen. Die Aktienfutures für den Dow-Jones-Index der Standardwerte für den breiter gefasste S&P-500 und für die Technologiebörse Nasdaq notieren in den ersten Minuten allesamt mehr als zwei Prozent tiefer.
00.29 Uhr: Börse in Neuseeland öffnet im Minus
Trotz der weltweiten Krisengespräche setzt sich der Kursrutsch unmittelbar nach Öffnung des ersten Aktienmarktes in Neuseeland fort. Dort wird nach den jüngsten Kursverlusten ein neues Minus von über 2 Prozent registriert, berichtet der Sender Radio New Zealand auf seiner Website.
Der „wahre Test“ für die krisengeschüttelte Weltwirtschaft würde allerdings erst später mit der Öffnung der australischen Börse sowie der Börse in Tokio erwartet.
23.55 Uhr: Geithner will Amt bleiben
Ungeachtet von Rücktrittsforderungen aus den Reihen der Republikaner will US-Finanzminister Geithner auch nach der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit im Amt bleiben. Das Finanzministerium in Washington teilt mit, Geithner habe Präsident Barack Obama darüber informiert, den Posten auch weiter ausfüllen zu wollen. In den vergangenen Wochen hatten US-Medien berichtet, dass Geithner amtsmüde sei.
23:47 Uhr: EZB will weitere Staatsanleihen aufkaufen
Angesichts der sich ausweitenden Schuldenkrise in Europa will die Europäische Zentralbank (EZB) weitere Staatsanleihen in der Eurozone aufkaufen. Die EZB wolle ihr Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen von Regierungen der Eurozone „aktiv umsetzen“, kündigte die Zentralbank nach einer Videokonferenz des Gouverneursrats an. Um Anleihen welcher Länder es sich handelte, wurde nicht erwähnt.
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| Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: Figulin (08.08.2011)
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