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Namensgebung: Warum Nordrhein-Westfalen drei Hansestädte bekommt
In Nordrhein-Westfalen gibt es künftig drei offizielle Hansestädte. Die Städte Attendorn, Warburg und Wipperfürth dürfen ihre Ortsschilder mit diesem Zusatz ergänzen, teilte das NRW-Innenministerium in Düsseldorf mit.
Insgesamt elf Städte und Gemeinden in NRW erhielten am Montag die Genehmigung, eine zusätzliche amtliche Bezeichnung im Namen zu führen. Der Zusatz stifte Identität und stärke das kommunale Selbstbewusstsein, erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD).
Neue Ortsschilder sind schon bestellt
Die neuen Ortsschilder mit dem Namenszusatz habe die Stadt bereits bestellt, sagt Jörn Becker, Sprecher der Hansestadt Warburg. In zwei Wochen kann die Stadt sie aufstellen, hofft er. Denn Warburg ist stolz auf seine Tradition als Hansestadt.
Zu den Hansestädten zählten Städte in ganz Europa, die dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Städtebund der Hanse angeschlossen waren, erklärt Becker. Dabei sei nicht wichtig, ob diese Stadt an einem Fluss oder Meer liege oder nicht. "Das ist in unseren Köpfen so verankert, weil die bekanntesten Hansestädte Hamburg und Bremen sind."
Es gebe aber viele Hansestädte, auch in Westfalen, die nicht am Wasser liegen. Wichtig sei vielmehr gewesen, sich gegenseitig zu schützen und Handel miteinander zu treiben.
Dass durch den neuen Beinamen auch Touristen auf die Stadt aufmerksam werden könnten, ist für Sprecher Jörn Becker ein positiver Nebeneffekt.
Zwei Städte auf der Warteliste
Neben der Bezeichnung Hansestadt genehmigte das Ministerium unter anderem die Namen "Stadt der FernUniversität Hagen“, "NRW-Klimakommune Saerbeck“ oder "Klingenstadt Solingen“.
Auf der Warteliste stehen zwei weitere Städte: Siegen möchte "Universitätsstadt Siegen" heißen und Schwerte möchte die vierte Hansestadt in NRW werden – und "Hansestadt an der Ruhr" heißen, sagte Claudia Roth, Sprecherin des nordrhein-westfälischen Innenministeriums.
Hansestadt Attendorn
Burggemeinde Brüggen
Widukindstadt Enger
Stadt der FernUniversität Hagen
Sennegemeinde Hövelhof
Schloss-Stadt Hückeswagen
Kolpingstadt Kerpen
NRW-Klimakommune Saerbeck
Klingenstadt Solingen
Hansestadt Warburg
Hansestadt Wipperfürth
Das Angebot, einen Namenszusatz zu führen, gibt es in Nordrhein-Westfalen seit Oktober 2011. In anderen Bundesländern gebe es diese Möglichkeit schon länger, so Roth. "Wir haben gespürt, dass es auch hier eine Nachfrage gibt."
Zu Jahresbeginn habe es eine große Antragswelle gegeben. Nun habe sich die Lage etwas beruhigt.
Zusatznamen müssen genehmigt werden
Damit Städte zusätzliche amtliche Bezeichnungen im Namen führen dürfen, musste der Landtag erst einmal die Gemeindeordnung und die Kreisordnung ändern. Seit er das im Oktober 2011 getan hat, sind amtliche Bezeichnungen erlaubt. Sie müssen auf die Geschichte oder heutige Bedeutung von Gemeinden und Kreisen hinweisen.
Damit eine Stadt eine amtliche Bezeichnung im Namen führen darf, müssen erst die Räte und Kreistage die Bezeichnung bestimmen. Dann muss das Ministerium für Inneres und Kommunales den Zusatz genehmigen.
Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: Figulin (19.03.2012) W
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