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Rettung: US-Marine befreit iranische Geiseln aus Piratenhand
Matrosen der US-Marine haben nach amerikanischen Militärangaben 13 iranische Geiseln aus der Hand von Piraten befreit. Demnach gehören die Retter ausgerechnet der Kampfgruppe um den Flugzeugträger „USS Joh C. Stennis“ an, deren kürzliche Präsenz im Persischen Golf eine zornige Reaktion des Teheraner Regime hervorgerufen hatte.
Wie das Zentralkommando der US-Seestreitkräfte am Freitag mitteilte, fing die Besatzung des US-Zerstörers „USS Kidd“ am Donnerstag in der Nähe der Straße von Hormus einen Notruf auf. Er kam demnach vom Kapitän des bereits vor 40 bis 45 Tagen von Piraten gekaperten Fischerei-Schiffes „Al Molai“. Zur selben Zeit habe die Besatzung eines US-Helikopters ein Piratenboot an der Seite des iranischen Schiffes liegen sehen.
Sechs Gesetze und 18 Anordnungen des US-Präsidenten führt allein das
amerikanische Finanzministerium auf. Der Uno-Sicherheitsrat hat fünf
Beschlüsse mit Sanktionen gegen den Iran getroffen. Auch die Embargo-Liste
der EU ist lang.
Die Vereinten Nationen verbieten den Waffenexport und die Lieferung
entsprechend nutzbarer Hochtechnologie. Staatliche Firmen und Funktionäre,
die am Atomprogramm teilnehmen, stehen unter Embargo und Reiseverbot.
Dagegen ist ziviler Handel erlaubt.
Die EU verbietet seit Juli 2010 Kredite für Irans Energiesektor und
Lieferungen von Infrastruktur – erlaubt aber den Kauf von iranischem Öl
Die USA verbieten ihren Firmen fast jeden Handel mit dem Iran. Nach in
Deutschland geltendem Recht ist der Iran-Handel deutscher Unternehmen
überwiegend legal. Gleichwohl weichen deutsche Firmen zunehmend auf Umwege
aus – etwa über die Vereinigten Arabischen Emirate.
Nach Meinung von Experten würde ein weltweites Handelsverbot seines Öls und
Erdgases den Iran entscheidend treffen: Eine solche Initiative aber hat
politisch keine Chance – und würde den Ölpreis in die Höhe treiben. Zudem
droht der Iran, seinerseits die für die weltweite Ölversorgung wichtige
Meerenge von Hormus zu blockieren. fhl
Ein Team von der „USS Kidd“ habe dann die Besatzung der „Al Molai“ befreit. Die iranischen Geiseln hätten unter „harschen Bedingungen“ gelebt, mit begrenzten Essensrationen und unter der Androhung von Gewalt, schilderte Josh Schminky von der Besatzung der „USS Kidd“ der Mitteilung zufolge. „Nachdem wir an Bord kamen, gaben wir ihnen Essen, Wasser und medizinische Versorgung. Wir haben unser Möglichstes getan, die Fischer-Crew freundlich und respektvoll zu behandeln.“ Der Kapitän des iranischen Schiffes habe „seine aufrichtige Dankbarkeit“ bekundet.
Die 15 mutmaßlichen Piraten, wahrscheinlich größtenteils Somalier, hätten anscheinend ihre Geiseln dazu gezwungen, ihnen bei ihren kriminellen Operationen zu helfen, hieß es in der Mitteilung weiter. Sie hätten sich rasch ergeben und befänden sich vorläufig auf dem Flugzeugträger „Stennis“ in US-Gewahrsam.
Der Marineverband hatte in der vergangenen Woche den Persischen Golf auf der Straße von Hormus verlassen und der iranische Verteidigungsminister Ahmad Wahidi danach vor einer Rückkehr gewarnt. Die Präsenz der Kampfgruppe richte nur „Chaos“ an, sagte Wahidi nach Angaben der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars.
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| Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: Figulin (07.01.2012)
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